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Gesundheitsvorsorge durch Bewegung

Forschen

V.l.: Sebastian Edtinger (Gesundheitszentrum Bärenhof), Sabrina Klopf (JACKPOT-Trainerin), Stefan Herker (Sportunion Steiermark), Sylvia Titze (Uni Graz), Erich Krenn (JACKPOT-Trainer), Christian Lackinger (Sportunion Österreich), Martin Skoumal (PVA), Walter Lunner (SVA), Roland Kaiser (STGKK). Foto: Uni Graz/Pichler

Die neuesten Zahlen und Fakten zum Projekt JACKPOT wurden bei einem Symposium an der Uni Graz vorgestellt

Es ist in jedem Fall ein Gewinn: Das Projekt JACKPOT der Sozialversicherungsträger, der drei Sportdachverbände und der Karl-Franzens-Universität Graz unterstützt Menschen dabei, einen Kuraufenthalt als Anlass für eine nachhaltige positive Veränderung ihres Lebensstils zu nutzen und Bewegung in ihren Alltag zu integrieren. Am 23. November 2017 wurden die Ergebnisse einer Evaluierung des Programms nach zwei Jahren Laufzeit sowie die neusten Zahlen und Fakten bei einem Symposium im Meerscheinschlössl vorgestellt.

Zielgruppe von JACKPOT sind körperlich inaktive Erwachsene zwischen 30 und 65 Jahren, die von der Sozialversicherung einen Kuraufenthalt bewilligt bekommen haben, also rund 100 000 Personen in Österreich pro Jahr. Nachdem im Rahmen der Kur eine Lebensstiländerung eingeleitet wurde, bietet JACKPOT ein Bewegungsprogramm an, das es Interessierten ermöglicht, in Wohnortnähe gesundheitswirksam sportlich aktiv zu sein und damit Krankheiten vorzubeugen. „Das Training kräftigt sowohl die großen Muskelgruppen als auch das Herzkreislaufsystem, und die TeilnehmerInnen haben darüber hinaus Gelegenheit, mit geschulten TrainerInnen Verhaltensänderungen zu besprechen, die sie bis zur nächsten Einheit erproben können“, erklärt Ao.Univ.-Prof. Dr. Sylvia Titze vom Institut für Sportwissenschaft der Uni Graz. Gemeinsam mit Mag. Wolfgang Ruf und weiteren MitarbeiterInnen aus ihrem Team ist Titze für die Evaluierung des Programms verantwortlich.

Die aktuellsten Ergebnisse ihrer Untersuchung liegen nun vor: Knapp die Hälfte – 49 Prozent – der StudienteilnehmerInnen haben sich entschieden, JACKPOT in ihrer Gemeinde zu besuchen. Von diesen nutzten 54 Prozent das Angebot regelmäßig. „Das heißt, gut ein Viertel der TeilnehmerInnen haben von JACKPOT profitiert und blieben auch drei Monate nach Abschluss der Kur körperlich aktiv. Im Vergleich mit internationalen Studien ist das ein beachtlicher Erfolg, was vor allem den hohen Qualitätsansprüchen der ausführenden Sportvereine zu danken ist“, freut sich Sylvia Titze.

Zwölf Einheiten werden im Rahmen des JACKPOT-Programms gratis angeboten. Wer auf den Geschmack gekommen ist und die Vorteile regelmäßiger Bewegung auch in Zukunft nicht mehr missen möchte, kann um einen Semester-Beitrag von 80 Euro das Training weiter besuchen.
Das Programm besteht aus Kraft - und Ausdauertraining in zwei Einheiten zu je 90 Minuten pro Woche. Durchgeführt wird es von insgesamt 15 Sportvereinen. Rund 1 000 Personen haben es seit Beginn der Initiative in einer der elf teilnehmenden Regionen besucht. Gefördert wird JACKPOT aus dem Gesundheitsförderungsfonds und dem Bundessportförderungsfonds.

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