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URBI Science Talk

 

Dienstag, 3. Mai 2022,
15.00–16.30 Uhr,
Festsaal Meerscheinschlössl

Institut für Systemwissenschaften, Innovations- und Nachhaltigkeitsforschung
Claudia Mair-Bauernfeind, PhD und Josef-Peter Schöggl, PhD in Diskussion mit
Andreas Meltzer, MSc., Joanneum Research
„Umweltbewertung im Wandel: Von der Produktbewertung zum digitalen Produktpass“

Diese Veranstaltung widmet sich der Frage, wie die negativen Auswirkungen von Produkten auf das Klima und die Umwelt abgeschätzt werden können und wie die Digitalisierung dabei helfen kann, die gewonnenen Erkenntnisse in die Entscheidungsfindung von Unternehmen und Konsument:innen einfließen zu lassen.

Andreas C. Meltzer studierte Umweltsystemwissenschaften, Philosophie und Industrielle Ökologie an der Universität Graz, der Montanuni Leoben und der TU Eindhoven. Nach dem Studium führte er verschiedene Projekte zu den Themen LCA, Carbon Footprinting und Maßnahmenentwicklung in Richtung Klimaneutralität für internationale Stahlkonzerne durch. Seit 2021 ist er für die Joanneum Research tätig, wo er sich mit der Berechnung von THG-Emissionen von Unternehmen und der Definition von Transformationspfaden in Richtung Klimaneutralität beschäftigt.

 

 

Dienstag, 17. Mai 2022,
17.00–18.30 Uhr,
Festsaal Meerscheinschlössl

Institut für Geographie und Raumforschung
Ao. Univ.-Prof. Dr. Gerhard Lieb in Diskussion mit
Mag. Michael Krobath, Umweltbildungszentrum Steiermark
„Der Gletscherschwund am Beispiel der Pasterze und seine Kommunikation – ein Beitrag zur Bildung für nachhaltige Entwicklung?“

Das Monitoring (Dauerbeobachtung) von Österreichs größtem Gletscher ist ein Arbeitsbereich der Grazer Geographie. Die Ergebnisse zur Quantifizierung des Gletscherschwundes werden in den Medien stark als Warnsignal in Bezug auf den Klimawandel rezipiert. Aber können Bilder schwindender Gletscher überhaupt zum Aufbau von Umweltbewusstsein als Basis einer Bildung für nachhaltige Entwicklung beitragen?

Michael Krobath leitet das Umweltbildungszentrum Steiermark, eine der führenden Institutionen im Bereich der Bildung für Nachhaltige Entwicklung in der Steiermark mit einem besonderen Fokus auf Schulen der Primar- und Sekundarstufe. Krobath verfügt über umfassende Expertise in diesem Bereich aus unzähligen Veranstaltungen, Projekten und der Entwicklung von Unterrichtsmaterialien.

 

 

Dienstag, 28. Juni 2022,
15.00–16.30 Uhr,
Festsaal Meerscheinschlössl

Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft
Univ.-Prof. Dr. Arno Heimgartner in Diskussion mit
Mag. Kerstin Dremel, Mag. Sandra Jensen, Bakk phil Bakk phil, HS-Prof. Mag. Martin Auferbauer, PhD und Friedrich Mayer, MA
„Bedeutung und Entwicklung der Schulsozialarbeit in der Steiermark“

Schulsozialarbeit bildet Schülerinnen und Schüler in sozialen Themen und unterstützt sie bei persönlichen, schulischen und familiären Problemen. Die Forschung zur Schulsozialarbeit trägt mit Studien zu Werten, Methoden und Wirkungen zu einer Qualitätsreflexion bei. Die Diskussion will die Bedeutung der Schulsozialarbeit herausarbeiten und ihre Entwicklung im Sinne des Wohlbefindens von Schülerinnen und Schüler weiterdenken.

Kerstin Dremel leitet das Referat Jugend in der FA 6 Gesellschaft des Amtes der Steiermärkischen Landesregierung und sorgt für die Qualität in Entwicklung der Schulsozialarbeit. Sandra Jensen leitet die Schulsozialarbeit von ISOP, die ausgehend von Graz als Pionierorganisation für die Schulsozialarbeit in der Steiermark gelten kann. Friedrich Mayer leitet die Schulsozialarbeit der Caritas, die seit vielen Jahren in verschiedenen steirischen Bezirken Schulsozialarbeit anbietet. Martin Auferbauer ist Hochschulprofessor für Bildungssoziologie und Diversität an der PH Steiermark und Mitautor von aktuellen Studien zur Schulsozialarbeit sowie zu jugendlichen Lebenswelten.

 

 

Donnerstag, 30. Juni 2022,
15.00–16.30 Uhr,
Mehrzwecksaal, Wall-Gebäude

Wegener Center für Klima und Globalen Wandel
Univ.-Prof. Dr. Ilona Otto in Diskussion mit
Franziska Stölzel, M.A., United Nations University, UNU-FLORES, Dresden
„Can decarbonization be just? Insights from net-zero transition case studies”

Achieving the goals of the Paris Climate Agreement requires phasing out coal and other fossil fuels in national energy systems. Financial support for the low-carbon energy transition in the European Union is secured through the Just Transition Fund that aims to support coal-dependent regions in their phase-out process. However, conflicts of interest by stakeholders hinder a faster phase-out as they dominate the discourse and design of transition processes. The speakers will discuss the role of local stakeholders in European coal transition regions, their perceptions and understanding of justice, and future visions of their regions. We will present research results from three European lignite coal dependent regions: Gorj in Romania, Eastern Greater Poland in Poland, and Lusatia in Germany. The research was carried out within the REBOOST: A Boost for Rural Lignite Regions Project funded by the EIT Climate KIC.

Franziska Stölzel works as a research associate at the United Nations University in the Institute for Integrated Management of Material Fluxes and of Resources. She is a social scientist with a focal point on social change and regions in transformation. Her interests include climate and gender justice and the socially acceptable coal phase-out in economically weak regions. Her main focus areas are on the Resource Nexus and the SDGs in coal mining regions.

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