Claudia Brunner (Zentrum für Friedensforschung und Friedensbildung)
Birgit Johler (Heeresgeschichtliches Museum)
Barbi Marković (Schriftstellerin)
Werner Wintersteiner (Friedenspädagoge)
Moderation & Gestaltung: Agnieszka Czejkowska, Lukas Hofmann, Daniela Lehner
Kriege prägen unsere Gesellschaft nicht ausschließlich als geopolitische Ereignisse, sondern als gesellschaftliche Realität. Sie hinterlassen tiefe Spuren in Sprache, Bildern, Erinnerungen und kollektiven Selbstverständnissen. Die „Logik des Krieges“ ist aktuell wieder zu einer bestimmenden Kraft in öffentlichen Diskursen und medialen Narrativen geworden; politische Forderungen nach gesellschaftlicher „Kriegstüchtigkeit“ verschieben Orientierungen und stellen friedensorientierte Ansätze unter Rechtfertigungsdruck. Die Veranstaltung beleuchtet aus pädagogischer, literarischer, kulturwissenschaftlicher und politischer Perspektive, wie Krieg und Friedengegenwärtig verstanden werden – und welchen Raum gesellschaftliche Imagination für alternative Zukünfte eröffnet.
Um Anmeldung wird gebeten: florian.mayer(at)uni-graz.at