Ausgehend von aktuellen Forschungsergebnissen wurden zunächst die Chancen und Risiken von KI-Systemen wie ChatGPT für die Soziale Arbeit aufgezeigt. Dabei wurde deutlich, dass KI-gestützte Anwendungen zwar neue Möglichkeiten für Entscheidungsunterstützung, Wissensarbeit und organisatorische Abläufe eröffnen, zugleich aber auch das Risiko bergen, gesellschaftliche Machtverhältnisse, Diskriminierungsstrukturen und Ausschlüsse zu reproduzieren. Besonders hervorgehoben wurde, dass KI nie neutral ist, sondern stets vor dem Hintergrund bestehender Ungleichheiten betrachtet werden muss.
Im Anschluss daran brachten die Podiumsdiskussion mit Elke Maurer (Jugend am Werk Steiermark GmbH), Anna Six (SOS-Kinderdorf) und Heidi Scheichenbauer (Research Institute – Digital Human Rights Center), moderiert von Harald Koberg (Kompetenzstelle Digitale Gesellschaft des Landes Steiermark), sowie Beiträge aus dem Publikum konkrete Erfahrungen aus ihrer täglichen Praxis ein.